Cargo-Theater im H15
Freiburg
(DE)
Was erzählt ein Körper über Migration? Welche Spuren hinterlassen Erinnerungen, Zugehörigkeit, Brüche und Veränderungen?
A Migrant Cartography: Body Maps lädt dazu ein, Migration aus einer anderen Perspektive zu entdecken: nicht als statistische Bewegung von einem Ort zum anderen, sondern als etwas, das sich in unseren Körpern, unserer Identität und unseren Gefühlen einschreibt. Body Maps sind lebensgroße Zeichnungen der Körper ihrer Gestalter*innen, die persönliche Erfahrungen sichtbar machen.
In einem Workshop unter der künstlerischen Leitung von Mahsa Mohammadhosseini entstanden persönliche Body Maps von BIPoCs aus Freiburg. Mit Farben, Linien, Texturen und Symbolen erzählen Ana Lopez Candia, Michelle Renjifo, Yixin Chen, Xiaotong Feng, Martina Kitzelmann, Paulina Gutierrez, Alicia Weigel, Dania Farfan und Kirstie Angstmann ihre individuellen Migrationsgeschichten. Von intimen Erlebnissen zu künstlerischer Resonanz.
Die entstandenen Body Maps bilden die Grundlage für die Entwicklung einer Performance, die im Cargo Theater am 12.11 Premiere feiert.
Die AUSSTELLUNG ist ab dem 24.10. im Foyer des Cargo Theaters zu sehen.
Die VERNISSAGE findet am 14.11. um 18 Uhr statt.
Am 14.11 um 20 Uhr folgt die PERFORMANCE 'A Migrant Cartography´. Anschließend gibt es ein gemeinsamer Dialog mit den Künstler*innen, moderiert von der Migrationsexpertin Kirstie Angstmann.
Weitere Performances finden am 12. und 15. November statt.
Body-Map-Künstler*innen: Ana Lopez Candia, Michelle Renjifo, Yixin Chen, Xiaotong Feng, Martina Kitzelmann, Paulina Gutierrez, Alicia Weigel, Dania Farfan und Kirstie Angstmann
Konzept und künstlerischen Leitung: Andrea Lagos – NaOm Teatro
Expertise, Anleitung Körpermapping: Mahsa Mohammadhosseini
Migrationsexpertise: Kirstie Amono Angstman.
Ein Projekt von Andrea Lagos - NaOm Teatro https://andrealagosneumann.cl/
In enger Kooperation mit Tertulia Freiburg e.V https://tertuliafreiburg.de/de/startseite/
Unterstützt von Zusammen Leben e.V. https://zlev.de/ und Ghana Union Freiburg e.V.
Gefördert vom Kulturamt Freiburg, dem Amt für Migration und Integration und der Baden-Württemberg Stiftung.