STÜCKE VON ZUHAUSE: STÜHLINGER   

Eine Live-Videoinstallation aus dem Freiburger Stadtteil Stühlinger 

Über den Zeitraum von mehreren Wochen hinweg, setzten sich bei diesem Projekt Bewohner*innen des Stadtteils Stühlinger mit ihrer eigenen Wohnsituation auseinander. Was ist Privatsache - was nicht? Welches Objekt, welcher Teil der eigenen Wohnung war schon immer einmal für den großen Auftritt bestimmt? Und welche Geschichte erzählen diese Orte? Über die Menschen, die in der Wohnung leben? Über den Stadtteil, in dem sie sich befinden?

Auf kleinstem Raum wohnen im Freiburger Stadtteil Stühlinger Menschen mit sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten und Lebensentwürfen. All diese Geschichten wurden miteinenader verbunden und zu sehen ist eine Komposition, die zunächst live aus verschiedenen Wohnungen übertragen wurde und nun on demand nachzuschauen ist.

Ein Stück von Zuhause aus dem Stühlinger. 

Video: "Stücke von Zuhause: Stühlinger"

 

Für die Erarbeitung der Performances und Videos wurden die Projektteilnehmer*innen von Künstler*innen verschiedener Disziplinen (Musik, Performance, Tanz, Bildende Kunst) unterstützt.

Mit: (u.a.) Tina Schwellnus, Vibhuta Braun, Rike Wittich, Graziella Labartino, Thomas Graubrot, Volker Hug, Katharina Gruber, Sophia Maier, Sebastian Höpfl, Sévérine Kpoti, Susanne Natterer, Viola Sinn, Jürgen Jäger, Elli Faller, Lola Faller, Tom Faller

 Künstlerische Unterstützung: Lena Schillebeeckx, Carla Wierer, Hannah Kindler, Teresa Grebchenko, Margit Wierer 

Technische Betreuung: Moritz Bross

Konzept und Produktion: Leon Wierer

In Kooperation mit dem E-Werk Freiburg

Gefördert duch das Programm "Kunst trotz Abstand" aus Mitteln des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und durch die Stadt Freiburg.

 

 

>>In Real Life: Ferienworkshop Digitales Theater

In den Herbstferien 2021 veranstaltete das Cargo-Theater in Kooperation mit dem ArTik Freiburg eine Ideenwerkstatt für Jugendliche zum Thema "Digitales Theater". Ein Experiment. Ein Austausch von Ideen. Im Rahmen der Ideen-Werkstatt wurden die Jugendlichen im Alter von 14-21 Jahren als Expert*innen dazu eingeladen, über ihre digitalen Lebenserfahrungen zu berichten. Das >>Real Life. Und aus diesen Berichten wurde dann "Digitales Theater" gemacht. Oder sowas ähnliches. Das >>Real Life wurde zu Geschichten, die man online sehen konnte. Oder hören. Oder lesen. Sozusagen eine Collage aus Videos, Fotos, Texten und ganz viel >>Real Life.     

Aber was ist das >> real life? Wie sieht es aus? Was ist schon echt? Alles was man anfassen kann…? Alles was man riechen, schmecken, fühlen kann? Und wenn ich mit meinen Freund*innen schreibe, kann ich die ja auch nicht anfassen, aber es fühlt sich trotzdem irgendwie echt an. Also wie im >> real life. Und überhaupt, wer bestimmt schon darüber, was im echten Leben vorkommt und was nicht?

Entstanden ist ein vielfälziges Programm, das auch in Zukunft mit Jugendlichen weitergeführt und vertieft werden soll. 

Gefördert wurde die Ideen-Werkstatt durch die ASSITEJ-Deutschland im Rahmen des Neustart-Kultur Programms.