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In einem Archiv, in dem ungeliebte Erinnerungen abgegeben werden können, experimentieren zwei Wissenschaftler mit der Möglichkeit, diese Erinnerungen aufzunehmen, zu archivieren und anschließend aus den Köpfen der Probanden zu löschen. Doch der Löschvorgang läuft nicht einwandfrei. Der Fehlersuche auf der Spur, werden die Archivare mehr und mehr mit der Erinnerung an ihre eigene Vergangenheit konfrontiert....
Wie gehen wir mit unserer Geschichte und Geschichten um? Speziell die Erinnerung an den Nationalsozialismus löst die Frage aus, wie wir uns erinnern, und in welchem Verhältnis dieses Erinnern zum Vergessen steht: wie das, was geschehen ist, geschehen konnte, und was dies für uns heute bedeutet. Langsam und erst zögerlich begeben sich die beiden skurrilen Archivare auf den Weg, den Rätseln ihrer Vergangenheit zu begegnen und dem Sinn von Erinnerung nachzugehen...
Das Stück arbeitet auf zwei Ebenen: zum einen im Erinnerungsarchiv, in dem die Archivare über den Sinn und Nutzen des Erinnerns streiten und zum anderen in den Köpfen der Personen, die ihre Erinnerungen löschen wollen. Im rasanten Rollenwechsel werden die Erinnerungen dieser Personen auf der Bühne lebendig.
„Glücklich ist, wer vergisst... ist nach „Schräglage – Wasser bis zum Hals und „Die Gottesmaschine (die beide mit dem Theaterpreis der Stuttgarter Zeitung ausgezeichnet wurden) die dritte Abendproduktion des Cargo-Theaters, diesmal unter der Regie von Christian Suchy aus Wien.
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