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Ein Materialtheaterstück über die Erfindung der Welt für alle ab 4 Jahren
Am Anfang standen die Erfinderinnen im Dunkeln. Es gab nichts. Nicht einmal Wind war da oder eine Farbe. Wie langweilig, sagten sie, was sollen wir tun? Weißt du was, sagte die Eine, wir machen die Welt! Wie denn? Wir haben ja nichts. Uns wird schon irgendwas einfallen. Und sie begannen die Welt zu erfinden. Am Anfang war...
Mit unterschiedlichen Seilen, Fäden, Tauen und Knäueln machen sich die Erfinderinnen ans Werk. Voller Neugier und Staunen entdecken sie die Welt der Schnüre, immer wieder überrascht über ihre eigenene Schöpfungen. Beim Verweben und Verspinnen, entsteheen Geschichten die so sind wie das Leben selbst: aufregend, poetisch, witzig, traurig. So erschaffen sie ihre eigene Welt.

Wie aus dem dunklen Nichts mit minimalistischen Mitteln eine verspielte Welt entsteht, ist ein Erlebnis der besonderen Art. Während sich Schnüre kreuz und quer inmitten des Stahlgerüsts verweben, entwickelt sich im Spiel scheinbar assoziativ das eine aus dem andern und ist doch spürbar exakt choreographiert. Da wird aus einem Gewirr gelber Wäscheleinen eine Krone. Ein Wollknäuel verwandelt sich in ein riesenhaftes Uhrpendel. Ruhe und Bewegung, Konzentration und Wildheit, Stille und Sprache sind knapp und sensibel gesetzt. Mit Witz und Humor tüfteln die beiden Welterfinderinnen mit ihren Schnüren herum: mal nebenbei, mal mit akribischem Forschergeist verspinnen sie sich immer weiter lustvoll in ein buntes Netz voller Ideen. Am Ende ist die Bühne ein kompliziertes Farbengespinst, und man hat jede Menge erlebt. Vor allem, wie im Spiel immer neu eine ganze Welt entsteht. (Badische Zeitung)
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